Selbstkosten sind eine Kernkennzahl der Kostenrechnung und ein häufiges Prüfungsthema. Verstehe Aufbau, Formel und typische Aufgaben, um sicher durch die Prüfung zu gehen.
Selbstkosten umfassen alle Kosten, die einem Produkt zugerechnet werden. Sie setzen sich aus Einzel- und Gemeinkosten zusammen und bilden die Basis für Preisentscheidungen.
Selbstkosten = Einzelkosten + Gemeinkosten
Im Rahmen der Zuschlagskalkulation werden Gemeinkosten über Zuschlagssätze ermittelt.
In der Wirtschaftsfachwirt-Prüfung tauchen regelmäßig Aufgaben zu:
Fehler bei den Selbstkosten führen oft zu falschen Verkaufspreisen.
Materialeinzelkosten: 40 € Materialgemeinkosten: 20 €
Selbstkosten = 40 € + 20 € = 60 €. Solche Aufgaben lassen sich im Trainer vielfach wiederholen.
Die Selbstkosten hängen eng mit dem Betriebsabrechnungsbogen, der Kostenstellenrechnung und den Zuschlägen zusammen.
Weitere Trainer bei Wirtschaftsfachwirt-Pro:
Selbstkosten ergeben sich aus Material- und Fertigungskosten zuzüglich Verwaltungs- und Vertriebsgemeinkosten. Je nach Aufgabe können weitere Zuschläge hinzukommen.
Herstellkosten beziehen sich auf die Produktion. Selbstkosten enthalten zusätzlich Verwaltungs- und Vertriebskosten und bilden damit die volle Kostenbasis des Produkts.
Sie spielen bei Preisentscheidungen, Kalkulationen und der Einordnung von Kostenstrukturen eine zentrale Rolle in der Wirtschaftsfachwirt-Prüfung.